Feuerwehr und “Carlo vom Bramautal” übten bei der Bundeswehr
Unter Beteiligung der Feuerwehr Wrist, dem Technischen Hilfswerk, dem DRK-Kellinghusen und der DRK Rettungshundestaffel mit dem Wrister Sheltie „Carlo vom Bramautal“ fand am 25.9.03 eine Übung für Notärzte, Rettungsassistenten und Sanitäter der Bundeswehr statt.
Bei Reparaturarbeiten im Keller wurde eine Gasleitung beschädigt und es kam zu einer Explosion und einem Brand. In Vertretung der Wehr aus Kellinghusen eilte die Wrister Feuerwehr zum Einsatzort. Mit schwerem Atemschutz wurde der Brand schnell gelöscht und die ersten Opfer aus dem völlig verqualmten Keller gebracht. Unter Trümmern wurden noch 3 Personen vermisst.
Nach Lüftung des Kellers kamen nun die DRK-Rettungshunde zum Einsatz.
Bei völliger Dunkelheit, durch die Explosion war der Strom ausgefallen, wurden die Verschütteten schnell durch die Hunde gefunden. Zur Bergung der Verschütteten und deren
Abtransport wurde jedoch Hilfe benötigt. Da ausgelöst durch die Explosion, sich im näheren Umfeld noch 2 schwere Verkehrsunfälle ereigneten, darunter auch einer mit einem Gefahrguttransporter, standen seitens der Feuerwehr keine
Hilfskräfte mehr zur Verfügung. Daher übernahm das Technische Hilfswerk die Absicherung der Trümmer, die Bergung der Verschütteten und den Transport zu den Notärzten und Sanitätern der Bundeswehr. Nach einer Erstversorgung erfolgte dann
der Abtransport der Verletzten in die Krankenhäuser durch die DRK-Bereitschaft Kellinghusen.
Norddeutsche Rundschau
Kinder per Drehleiter gerettet
[03.11.2003]
Kellinghusen (gd) - Feuer im Schulzentrum Danziger Straße: Nach dieser Alarm-Meldung rückte am sonnabend die Freiwillige Kellinghusen zu ihrer diesjährigen Abschlussübung aus. Erstmals mit dabei: die seit
kurzem in Kellinghusen stationierte Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes.
Trotz des Schmuddelwetters hatten sich zahlreiche Zuschauer auf dem Pausenhof eingefunden. Gut gewappnet mit Regenschirm und Mantel, warteten sie
gespannt auf die Dinge, die da von Seiten der Feuerwehr kommen sollten. Das einzige Nass von oben kam dann glücklicherweise nur von der Feuerwehr, die am Ende der Übung einen Löschangriff von der Drehleiter demonstrierte.
Unter den
Beobachtern waren auch Bürgermeister Siegfried Kalies, Ratsmitglieder und die Wehrführer der umliegenden Gemeinden.
Kurz nach 13 Uhr hatte Kellinghusens Wehrführer Hermann Kautz seine Wehr alarmieren lassen.
Während die Mannschaften
mit ihren Fahrzeugen auf dem Weg in die Danziger Straße waren, wurde den Zuschauern die Einsatzlage von einem Moderator erläutert, der dann auch während des Übungsablaufs ständig über die weiteren Geschehnisse informierte.
Im
Kellerbereich, so das Szenario, war es zu einem Feuer gekommen. Die Treppenhäuser hatten sich daraufhin langsam mit Qualm gefüllt. Trotz des sofortigen Hausalarmes hatten es die Lehrer zweier Klassen im oberen Stockwerk nicht mehr
geschafft, das Gebäude mit ihren Schülern zu verlassen.
Eine der Klassen hatte sich auf das Flachdach eines Gebäudeteils retten können und wurde von dort über angelegte Steckleitern von Feuerwehrmännern herunter geholt.
Die Schüler
und Schülerinnen der anderen Klasse standen hilfesuchend an den Fenstern. Über die Drehleiter wurden die Kinder durch die geöffneten Fenster in Sicherheit gebracht.
Während ein großer Teil der Wehr damit beschäftigt war die Schüler zu
retten, drangen mit schweren Atemschutzgeräten ausgestattete Feuerwehrmänner in das Schulgebäude ein und suchten nach weiteren vermissten Kindern und Lehrern.
Gleichzeitig wurde von den umliegenden Hydranten eine Wasserversorgung auf das Schulgelände gelegt.
Der DRK-Orstverband Kellinghusen rückte mit mehreren Rettungswagen und ihrer Suchhundestaffel an, die zwar nicht mehr richtig zum Einsatz kam, aber
während der Übung zu den eigentlichen Stars gehörten.
Bei ihrer Ankunft schlossen die Kinder gleich "Elfie" und "James" von Hundeführerin Nicole Waldmann und "Carlo" von Hundeführer Jürgen Jung ins Herz.


Shelties vom Bramautal
Jürgen Jung, 25563 Wrist, Fritz-Reuter-Str. 7, Tel: 04822 5225; e-mail
Sheltiezucht nach englischem Standard
